…gut ich habe zwar braunes Haar und bin weniger eine “sie” als ein “er” aber trotzdem 17!!!!
Ein dummes Alter, man sieht zwar schon die 18 vor sich, ist aber trotzdem noch in einer Welt der Einschränkungen gefangen.
Schmerzlich bewusst, ist mir das erst wieder diesen Freitag geworden als ich und zwei Kumpels auf “Tomorrow can wait” waren, und festgestellt haben, dass die 16er-Party’s nicht so der Bringer sind.
Gut letzen Endes, dachte eh jeder mit dem wir uns unterhalten haben, wir sind 19 kommen aus Stuttgart und die absoluten Überflieger, allerdings wurde diese Geschichte dann heikel, da die wirklich 19-jährigen Mädels dann mit uns in einen anderen Club weiterziehn wollten der allerdings ab 18 wäre.
Also schnell mal eine Notlüge einfalln lassen und erzählt, dass unser Fahrer uns jetzt noch nach München bringt wo wir schon im “P1” erwartet werden. :D
Aber in 162 Tagen 23 Stunden 57 Minuten und 19 Sekunden ist der Spuk auch schon vorbei und es heißt “Welcome to the good life!”
Außerdem war ich Donnertstag noch auf einem wunderschönen Musical mit Ohrwurmverdächtigen-Liedern, hier in Fürth in dem auch Alex mitgespielt hat mehr darüber lest ihr am besten auf ihrem Blog: www.berrytale.tumblr.com
…und zwar in Sachen “Bildungssystem”
Ich weiß nicht, aber irgendwas läuft hier wohl eindeutig schief!
Jetzt auf der “ach so praxisorientierten FOS” ist mir das, ziemlich schnell klar geworden, denn auf der Realschule lief es ja eigentlich noch ganz gut.
Klar liegt das wohl auch eindeutig daran, dass ich die beiden besten Lehrer der Welt hatte, die ein in Deutschland nie dagewesenes System ins Leben gerufen haben um den Unterricht sinnvoll und nahe an der Realität zu gestalten.
Aber meine dadurch bedingte “Verwöhntheit” wird mir wohl langsam zum Verhängnis, da wir in der FOS wohl eindeutig zu Fachidioten ausgebildet werden sollen die eigentlich ja kein Mensch braucht.
Schwerpunktfach ist in dieser Affäre ganz klar Mathe.
Ich bin mir vollkommen bewusst, dass das ganze Leben irgendwie mit der Mathematik zusammenhängt, doch wird dies in der Schule nicht wirklich vermittelt.
Vielmehr betreten wir mit Mathe eine vollkommen neue Welt die mit der wirklichen ab gewissen Themenbereichen nichts mehr zu tun hat, so scheint es jedenfalls.
Denn leider sehe ich in Themen wie “Limes”, “Polynomdivision” etc. keinen wirklichen Nutzen außer dem, dass wenn mir eine entsprechende Aufgabe vorliegt ich diese lösen kann.
Doch was bringt’s? Nichts, gut vorerst schon, die Noten werden natürlich besser, wenn ich mein Wissen anwende, doch hier wären wir wieder beim Thema.
Was bringt es wenn ich mein Wissen anwende, wenn mir die entsprechende Aufgabe gestellt wird, ich aber nicht weiß was das Errechnete eigentlich bedeutet.
Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass falls ich dieses Wissen wirklich im späteren Beruf anwenden muss, ich keine vorgekauten Aufgaben von meinem Chef auf den Tisch geknallt bekomme, sondern ein praktisches Problem welches ich lösen muss.
Unter Umständen könnten mir dann Limes etc. bei der Lösung etwaiger Probleme helfen, doch woher soll ich wissen, welche Dinge mir bei welchen Problemen helfen können, wenn es mir nicht da beigebracht wird, wo man angeblich auf’s spätere Leben vorbereitet wird?
Nun dachte ich mir, gut wenn von selbst nichts kommt, frag ich eben nach.
Doch auf die Frage wofür ich diese oder jene Themen im späteren Leben brauche bekam ich doch allen Ernstes die Antwort, “Fürs Studium” “Ja und danach?” “Mhh das weiß ich eigentlich auch nicht…”
GEHTS NOCH? Wenn nicht mal die Lehrerin weiß was man mit den fragwürdigen Themen bewirken kann, außer die themenspezifischen Aufgaben aus dem Buch zu lösen, bezweifle ich doch stark, dass das der richtige Weg ist!
Auch ein schönes Beispiel aus BWR:
Der Lehrer erklärt das Thema Skonto, allerdings etwas anders als ich es aus der Realschule und dem wahren Leben kenne.
Also sprech ich ihn drauf an, dass das doch eigentlich anders läuft.
Antwort:”Ja in der Realität, aber wir rechnen das so.”
Bitte?!?!
Wenn wir es nicht für die Realität lernen für was denn dann?
Auch stört es mich, dass auch die dümmsten Menschen weiter kommen und sogar noch gute Noten vorweisen können, nur dadurch, dass sie eben alles auswendig lernen.
Ich möchte - besser gesagt kann - hier keinen Namen nennen, da ich nicht wüsste wie er geschrieben wird, aber ihr Name klingt irgendwie wie “Chicken”.
Ein Mensch mit dem man einfach nichts anfangen kann, die aber trotzdem passable Noten hinlegt.
Und gerade dieser Fakt kotzt mich an, denn durch solche Personen, wird das Prestige der Schüler allgemein, in den Dreck gezogen.
Denn nur anhand des Zeugnis’ bewertet, hätte sie bei Bewerbungen wohl gewonnen, dass Problem ist aber, dass der Arbeitgeber schnell merken wird, dass man mit “Mrs. Chicken” nichts anfangen kann und wird sie hinaus werfen.
Toll und was macht der Arbeitgeber jetzt wohl nicht?
Genau, den zwar weitaus qualifizierteren aber zensurtechnisch unterlegeneren Bewerber nehmen, denn da er ja schon mit der “Topkraft” nichts anfangen konnte, wird es durch den vermeintlich “schlechteren” Schüler wohl nicht besser werden.
Wir stehen hier also vor einem großen Dilemma für beide Seiten, denn in diesem Fall hätte wohl jede Partei verloren.
Und warum? Weil etwas hier komplett schief läuft…
Da sich aber daran leider wohl so schnell nichts ändern wird, muss ich wohl durch andere Dinge als Noten von mir überzeugen…
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…ja er ist der beste Krishna, wie J.D (scrubs) singen würde.
Es gibt sie also wirklich, die glatzköpfigen Mönche und Anhänger der Hare Krishna Sekte und was soll ich sagen:
Sie sind allesamt zugedröhnt!
Eindeutig, anders kann ich mir ihre Art zu reden, gehen und sogar atmen nicht erklären….
Also falls ihr so jemanden in der Nürnberger Fußgängerzone oder sonstwo auf euch zu kriechen bemerkt, nehmt die Beine in die Hand, außer ihr habt zu viel Zeit und Geld.
Ich spazier also so die Fußgängerzone entlang als mir jemand von ca 10 Metern Entfernung zu ruft, dass ich warten soll…
Ich dreh mich um sehe ihn, denke er meine jemand anderes und geh weiter, doch so langsam er gerade eben noch schien, stand er schon neben mir.
Und nun begann sein Verkaufsgespräch, doch nicht wie durch Funk und Fernsehen bekannt in einer flotten Geschwindigkeit, so, dass man gar nicht bemerkt, was für ein Schrott einem eigentlich angedreht wird, sondern in aller Seelenruhe mit ca 5 Wörten pro halbe Minute…
Nachdem ich dann ausführlich über seinen Namen aufgeklärt wurde, seinen Geburtstag und die Länge seiner Nabelschnur, wollte ich mich eigentlich dezent mit den Worten “Tut mir Leid ich muss jetzt wirklich zum Zug” von ihm loseisen.
Doch er wollte mir noch was “schenken” also wartete ich…und wartete…und wartete, bis er dann irgendwann einen Stapel Bücher hervorzauberte.
Sie wurden mir allesamt als “Yoga für die Seele-Anleitungen” beschrieben, also suchte ich mir eines aus, auf dem kein Mensch mit 18 Armen abgebildet war aus, bedankte mich und wollte gehen…
Doch nicht mit Bananaramabramalama (oder so ähnlich) er bekämme noch eine “Spende” für das Buch…
Achsooo natürlich kennt man ja bei Geschenken, naja gut also einen Euro aus der Tasche genommen und ihm in die Hand gedrückt, doch das gefiel ihm auch nicht.
“Dafür krieg ich aber mehr.”
“Ich dachte das ist ein Geschenk”
“Ja aber auf Spendenbasis!”
Mhh da ham wirs doch schon wieder, alles Betrüger. Nachdem er mich aufklärte, dass 3€ eine angemessene Spende für das Buch wären zog ich einen Fünfer raus und fragte ob er wechseln kann.
Böser Fehler…
Er konnte, doch leider nur in 10 cent Stücken, nachdem die dann endlich abgezählt waren und die nächste Mondfinsternis ins Haus stand, durfte ich dann endlich von dannen ziehen…
Zuhause angekommen, habe ich sogar kurz überlegt die Verschweißung zu öffnen und ein bisschen “Yoga für die Seele” zu machen, ließ den Gedanken aber schnell wieder fahren als mir schon das Cover kryptische Buchstaben zeigte…
In diesem Sinne:
यहाँ जो इस पढ़ने में सक्षम है, किताब के प्रभार से मुक्त हो जाओ.
Wer es nicht lesen kann, kann es hier übersetzen lassen:
http://uebersetzung.babylon.com/hindi/deutsch/
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…in unsrer schönen neuen Welt!
Es ist soweit, jetzt hat sogar mich ein Smartphone erreicht (mit freundlicher Unterstützung von René) und ich bin im Stande diesen Post von unterwegs zu schreiben…
…allerdings fällt das doch in die Kategorie “Einmal und nie wieder” da es einfach kein Vergleich zum 10-Finger-System ist und ihr gar nicht wissen wollt wann ich mit diesem Post angefangen hab (kleiner Tipp: dank der Arbeit hat mein Tag schon um 6:00 begonnen…und jetzt ist?)
Ansonsten war es, wie die ganzen Ferien ein sehr arbeitsreicher Tag dafür aber mein letzter und das heißt die Kasse hat geklingelt :)
So und jetzt bluten mir langsam die Finger und das macht sich auf dem Display nicht ganz so gut ;)
…doch auch mit 96 Jahren hat man noch Spaß daran!
Ersteinmal frohe Ostern an euch alle und danke an bis jetzt insgesamt 102 verschiedene Menschen aus ganz Deutschland und Österreich die den Blog seit Bestehen schon über 560 Mal angeklickt haben. :-)
And a special Thanks to the one Canadian out there, for reading my Blog.
Wobei er/sie wohl deutsch können muss, da ich den Rest ja auch in meiner Muttersprache geschrieben hab…
Ich hoffe ihr hattet alle ein tolles Osterfest und habt alle Eier vom Osterhasen gefunden.
Doch ob noch iwelche übrig sind weiß man natürlich erst dann, wenn sie dann später doch noch gefunden werden.
Zum Beispiel war es vor ca. 5 Jahren nicht ganz so schlau 100 Ostereier auf der Farm von Freunden in Australien zu verstecken, die insgesamt größer als Erlangen und Umgebung ist…
Noch heute freuen sich Opossum und Känguru über die bunten Leckerlis ;-)
Aber zurück nach Deutschland und zur Aufklärung der 96 Jahre.
Wie so viele Familien, haben auch wir den Ostersonntag dazu genutzt, das Altersheim aufzusuchen und vermeintlich schwerhörige, sabbernde und eigenartig riechende Verwandte zu besuchen…
Doch nicht so bei uns, von wegen schwerhörig, sabbernd und muffige Alte!
Nein “Tante” Charlotte fällt wohl nicht in dieses Raster.
Denn obwohl sie mittlerweile 96 Jahre!!! auf dem Buckel hat, gibt es weder Buckel noch Herzschrittmacher.
Wenn man jemanden als “junggeblieben” bezeichen kann, dann wohl sie…
Falls jemand von euch letztes Jahr auf dem Fettes Brot-Konzert war und sich gefragt hat wer denn die alte Frau ist: “Tante Charlotte”
Auch fällt wohl so manchen im Fitnessstudio die Kinnlade runter, wenn sie das Studio betritt.
Mein Vorbild fürs Alter habe ich auf jeden Fall!
Aber es ist ja nicht so, als hätte sie nicht für alle Fälle vorgesorgt, nein, die Patientenverfügung liegt unterschrieben auf dem Schreibtisch.
Ganz oben, in Fettschrift und gut lesbar der Satz:
“Im Zweifelsfall, einfach sterben lassen!!”
…und immer nur graben graben graben.
Gut ganz so wie es in dem Pocahontas-Lied besungen wird, war meine Woche nicht, von der Eintönigkeit kommt es allerdings hin.
Denn Geld stinkt zwar und man braucht es nicht um glücklich zu sein, es erleichtert einem das Leben aber ungemein.
Also bestanden meine Ferien, bis jetzt daraus, um 5:30 Uhr aufzustehen und mich auf den Weg in die Arbeit zu machen, um da dann geistig höchst anspruchsvolle Arbeiten zu verrichten, wie z.B. kleine Plastik-Zipbeutel mit Etiketten zu bekleben…
6000 Stück!!!
Doch das ist nur der Tragödie erster Teil, denn sobald diese 6000 Stück nach ca einem Tag fertig waren und ich mich in froher Erwartung auf zum Chef machte um eine Arbeit zu bekommen, bei der man nicht sofort in Trance fällt, habe ich den nächsten Karton mit diesmal nur 5000 Etiketten vor die Nase gestellt bekommen.
Spannend spannend, ich weiß, doch Mittwoch hatte ich das Vergnügen mit den Stagecoach-People ins Staatstheater zu gehen und mir eine Inszenierung von Richard III anzusehen.
Empfehlenswert kann ich da nur sagen, vorallem in der ersten Reihe, da wir so noch die wiederausgespuckten Erdbeerreste vom völlernden Mönch zu spüren beziehungsweise zu schmecken bekammen…
Neben Erdbeeren, kam dann auch noch Erbrochenes auf den Bühnenboden und dank des sterbenden Königs, Urin.
Und, dass man unter einem Kilt nichts trägt wurde uns auch noch sehr freizügig gezeigt.
Schauspielerisch auch Top, allerdings vom Regisseur teilweise ein wenig unschön umgesetzt, als er z.B. die Zeiten mischte und moderne Dinge wie einen Nintendo DS oder eine Luftschlangen-Spray auf die Bühne brachte.
Wenn man darüber aber hinweg sieht auf jedenfall sehenswert und wer von euch in einem der Städte wohnt in denen es noch aufgeführt wird, nichts wie hin!
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